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Was ich baue.
Und was ich dabei lerne.

Ich bin Christos Stavrou und baue Protago AI mit Claude Code als Werkzeug. Hier steht, was ich gebaut habe, warum, und wo es gehakt hat. Neueste Einträge oben.

  1. Oktober 2026

    Aus Feedback wird ein Plan

    • Rückmeldungen zu Protago AI gesammelt
    • Daraus einen Plan bis Dezember gemacht. Auswertung und Umsetzung stehen in den nächsten Einträgen
    • Diese Seite, damit sichtbar bleibt, was aus dem Feedback wird
    Warum
    Feedback, das niemand sortiert, bleibt eine nette Nachricht im Postfach. Erst im Plan wird daraus eine Aufgabe.
    Gelernt
    Ich setze nichts um, bevor alles gesammelt ist. Eine einzelne Rückmeldung ist ein Hinweis. Sagen drei Leute dasselbe, ist es eine Aufgabe. Das klingt vernünftiger, als es sich anfühlt, wenn der erste Hinweis schon in den Fingern juckt.
    Was ein Unternehmen davon hat
    Wer ein KI-Werkzeug im Team einführt, sammelt das Feedback der ersten Wochen und wertet es gebündelt aus. Sonst baut man das Werkzeug um die lauteste Stimme herum.
  2. Juli 2026

    Ein toter Link war ein Hinweis

    • Alle Quellen im HR-Recruiter-Profil auf Erreichbarkeit geprüft. Drei Links von SHRM, Indeed und ResumeBuilder führten ins Leere
    • Für alle drei erreichbare Quellen gefunden und verlinkt
    • Zwei Werte an die neuen Quellen angepasst: Zeit bis zur Besetzung einer Stelle und Anteil der Unternehmen mit KI im Recruiting
    • Das Quellenverzeichnis im Repo nachgezogen, damit Profil und Beleg wieder dasselbe sagen
    Warum
    Wer verspricht, dass jede Zahl eine Quelle hat, muss die Quelle auch zwei Monate später noch liefern.
    Gelernt
    Beim Ersetzen der Links haben sich zwei Zahlen geändert. Aus 37 Prozent der Unternehmen, die KI bei der Einstellung nutzen, wurden 51. Aus 44 Tagen bis zur Besetzung wurden 42. Ein toter Link heißt manchmal: Die Zahl dahinter stimmt auch nicht mehr.
    Was ein Unternehmen davon hat
    Jede interne Wissensbasis, aus der KI Antworten zieht, veraltet leise. Wer sie aufbaut, plant von Anfang an, wer sie wann prüft.
  3. Juni 2026

    Aus dem Prototyp wird Protago AI

    • Name, Logo und Startseite für Protago AI, live unter protagoai.com
    • Eine eigene Seite pro Beruf, damit Suchmaschinen sie finden
    • Automatische Tests vor jedem Livegang. Ein Profil mit lückenhaften Quellen kommt nicht mehr durch
    • Messung mit Umami und Google Analytics. Cookies erst nach Zustimmung
    Warum
    Ohne eigene Adresse findet niemand die Seite. Und ohne Messung rate ich, ob sie überhaupt jemand benutzt.
    Gelernt
    Das Profil für Mediengestalter hat beim ersten Versuch den ganzen Build gestoppt. Eine einzige kaputte Datei, und nichts ging mehr online. Seitdem fängt eine Prüfung so etwas ab, bevor es jemand sieht. Am 12. Juni habe ich Claude den Code durchsehen lassen. Aus dem Ergebnis wurden vier Pläne, und fast alles in diesem Monat stand auf diesen Plänen.
    Was ein Unternehmen davon hat
    Wer KI-generierte Texte veröffentlicht, setzt die Prüfung vor die Freigabe. Ein automatischer Check kostet einen Nachmittag. Ein falscher Text auf der Website kostet mehr.
  4. April und Mai 2026

    Jede Zahl bekommt eine Quelle

    • Zeitachsen-Ansicht für Gestern, Heute und Morgen, mit Sprungnavigation und einer Karte zum Teilen
    • Seite Für Teams mit vier Blickwinkeln: du selbst, HR, Team-Lead und Unternehmen
    • Eine Tonalitäts-DNA als feste Schreibregel. Kernsatz: Der Mensch handelt, KI ist das Werkzeug
    • Sechs Berufsprofile mit belegten Studien statt Platzhalter-Zahlen. Jede Zahl lässt sich bis zur Quelle aufklappen, zum Beispiel im HR-Recruiter-Profil
    • Die Suche erkennt Aliase, Gender-Formen und Tippfehler
    Warum
    Eine Seite, die erklärt, was KI mit deinem Beruf macht, darf keine Zahl erfinden. Sonst ist sie genau das Problem, das sie lösen will.
    Gelernt
    Am 19. Mai habe ich 33 Ideen aus dem Plan gestrichen. In vier Minuten. Danach war klar, was in diesen Wochen zählt: belegte Zahlen. Die Schrift habe ich übrigens an einem einzigen Tag dreimal gewechselt. Das war weniger klar.
    Was ein Unternehmen davon hat
    Wer KI-Zusammenfassungen oder Auswertungen intern verteilt, braucht dieselbe Regel: Keine Zahl ohne Quelle, und jemand prüft das, bevor es rausgeht.

Du willst so etwas in deinem Unternehmen aufbauen? Schreib mir auf LinkedIn.